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Diese und weitere Details zur Jobzufriedenheit österreichischer Manager stellten Dr. Paul Jankowitsch, Bundesvorsitzender des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF), und Harald R. Preyer, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Eucusa- Gesellschaft für Mitarbeiter- und Kundenorientierung, am 5. August 2008 der Öffentlichkeit vor. "Geld ist ein Hygienefaktor, für die Arbeitszufriedenheit zählen auch für Manager andere Faktoren", fasst Harald R. Preyer die zwischen März und Juli 2008 durchgeführte Befragung von 596 Führungskräften zusammen. Die Manager-Jobzufriedenheit ist um zehn Prozent höher als jene der Mitarbeiter; 51 % "arbeiten gerne in ihrer jetzigen Position". Sogar um rund 20% besser voteten Führungskräfte bei den Aussagen
Jeder siebente Manager am Absprung
Durchaus positiv bewertet werden von den meisten Führungskräften die Aspekte Spaß an der Arbeit, Teamgeist, Anerkennung durch Kollegen, das Einbringen von Ideen, Verantwortung und Kompetenz.
Deutlich geringer ist die Zufriedenheit bei Punkten ausgeprägt, die die Leistung der eigenen Führungskraft betreffen. Etwa: Umsetzung von Entscheidung, Feedback über Leistung, Motivation durch die eigene Führungskraft oder die Einhaltung von Zusagen. Zu denken geben sollte auch: Beachtliche 40 % der befragten Führungskräfte widersprechen der Aussage "Meine Chancen auf Weiterentwicklung in unserem Unternehmen sind sehr gut". KMU fehlt InformationsmanagementAls verbesserungsfähig erweist sich auch die interne Kommunikation über Unternehmensziele und -strategien. Denn lediglich 25% der Mitarbeiter (gegenüber 51% der Manager) "tragen die Vision des Unternehmens voll mit". Small is (not always) beautifulApropos Unternehmensgröße: Während bei fast allen Fragen das Management von Kleinstunternehmen (bis zu 5 Mitarbeitern) am positivsten wertete, sind die Entwicklungsmöglichkeiten, betriebliche Gesundheitsvorsorge und die Gehaltszufriedenheit bei Großbetrieben top. Auch Engagement und Produktivität hängen unmittelbar mit der Jobzufriedenheit zusammen. "Spaß an der Arbeit" ist mit großem Abstand Motivator Nr. 1, gefolgt von Teamgeist und Anerkennung durch Kollegen, so Harald R. Preyer. Die Gehaltshöhe hingegen zählt hier wenig, Spitzenverdiener sind nur unwesentlich zufriedener als die unterste Einkommensklasse (auch die Wechselbereitschaft am Toplevel ist nur 12% geringer).
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