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Die systematische Beschäftigung mit der Zukunft geht weit über klassische Strategiearbeit hinaus. Allerdings wird diese Arbeit bislang noch von den wenigsten Unternehmen geleistet. Diplom-Volkswirt Martin Ruesch, Vorstand der FutureManagementGroup AG, zu der Frage, wie sich Unternehmen in Zeiten zunehmender Brüche und Unsicherheit professionell mit möglichen künftigen Entwicklungen beschäftigen können.
Eine Studie "Future Company" des Zukunftsinstituts beleuchtet die Regeln der "Kreativ-Ökonomie" und die Unterschiede zum Marktmodell der Vergangenheit. Wenn von Trends die Rede ist, denkt man üblicher Weise an jene großflächigen, epochalen Veränderungen, die Megatrends genannt werden wie etwa Globalisierung, Individualisierung oder Feminisierung. Oft aber, so meint Matthias Horx vom Zukunftsinstitut, sind es kleine Ideen, aus denen große Märkte erwachsen, kleine und spezifische Branchen- und Nischentrends. Prof. Dr. Hermann Simon, Wirtschaftsprofessor und Chairman des Beratungsunternehmens Simon, Kucher & Partners, beschreibt in seinem nach der Finanz- und Wirtschaftskrise entstandenen Buch "Die Wirtschaftstrends der Zukunft" sechs Entwicklungslinien, die Unternehmen bereits jetzt massiv betreffen und sich weiter konkretisieren, verstärken und beschleunigen werden. |
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