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Die Identität eines Arbeitsfeldes, einer Abteilung oder eines Bereiches ist gleichzeitig Ergebnis als auch permanenter Prozess einer Auseinandersetzung eines Systems mit seinen Umfeldern zur Frage "Welche Funktion üben wir für andere aus und in welcher Weise?" Die Antwort ist immer eine Entscheidung des Systems selbst und zugleich Ergebnis der Auseinandersetzung mit den Erwartungen der Außenwelten. So gesehen ist die Identität die umfassendste Botschaft: "Unsere Antworten auf Eure - von uns wahrgenommenen - Fragen". Diese Identität bewegt sich immer im Widerspruchsfeld: "Verändern – Bewahren" und "offen sein - sich abgrenzen". Um die Selbstorganisationsfähigkeit von Abteilungen zu entwickeln, eigenverantwortliches Handeln von Mitarbeitern zu ermöglichen und einen Orientierungsrahmen für Strategisches Management abzustecken, sollte dieser generelle Blick auf sich selbst - je nach Umweltdynamik – in Ein- bis Zwei-Jahresabständen institutionalisiert gewagt werden. Die Ergebnisse dieser Analyse können in 13 inhaltlichen Kernaussagen, unterschieden nach drei Entwicklungsdynamiken (gleich bleiben - weiterentwickeln - radikal umstellen), konzentriert werden. Und obwohl Identität immer "Chefsache" ist, ist sie kein Verkündigungs- oder Absegnungsgegenstand, sondern Ergebnis gemeinsam gestalteter Auseinandersetzungen. 13 Fragen zur Identität
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der C/O/N/E/C/T/A |
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